Walk’n Act Podcast

Ein auditiver Systemrelevanziergang der besonderen ART

„Kunst ist die letzte Möglichkeit, die Missstände
und Widersprüche in der Gesellschaft zu heilen.“

– Joseph Beuys

Über 70 Systemrelevanziergänge und 140 Walk’n Acts mit dem Stadtensemble, Blind Dates mit Kunstgenuss zur Relevanz der Kunst haben seit letztem Herbst stattgefunden. Unser projektbegleitender Podcast hat Ausschnitte der einzelnen Walk´n Acts für Sie eingefangen. So können Sie vom Sofa aus mit unterschiedlichsten Künstler*innen des Stadtensemble spazierengehen und Kunst genießen.

Was ist eigentlich dieser Walk’n Act! und wie ist es dazu gekommen?

Die Einführungsfolge mit ganz vielen Eindrücken aus dem Systemrelevanziergang, dem Vorgängerformat des Walk ’n Act! Das war im Grunde das gleiche, aber noch ohne Kunsterlebnis. Hier stand das Gespräch zwischen Künstler*in und Publikum im Mittelpunkt.

Ist Kunst wirklich systemrelevant? Das beantworten Künstler*innen und Zuschauer*innen individuell, aber auch sehr eindeutig.

Den Walk ’n Act! Podcast findest du in den meisten gängigen Podcast-Apps und hier »

Moderation Lena Bodenstedt
Jingle Christiane Hagedorn
Stimmen Carola von Seckendorff, Cornelia Kupferschmid, das Stadtensemble und seine Zuschauer*innen
Schnitt Sascha Kramski/Lauter Studio
Foto Ingrid Hagenhenrich
Covergestaltung Caroline von Lengerke

Hast Du Dich immer schon gefragt, wer eigentlich die Stadt anmalt und wieso? Krista Burger ist eine von ihnen. Zusammen mit Katharina lässt sie bei diesem Walk ‚n Act! ein „Mural“ entstehen, ein Bild auf einer für Graffitti freigegebenen Wand.

Anja Kreysing ist live dabei und spricht mit den beiden über den Prozess, das Malen und die staunenden Blicke der anderen Künstler*innen.

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„Wir waren in einem Tandem Austauschprojekt mit einer Ausstellung am Hawerkamp: Paradise Desperate Times, in der wir neue Strategien künstlerischer Arbeit und Vermittlung in pandemischen Zeiten erkundet haben. Im Rahmen dieses Austausches bin ich dem Stadtensemble beigetreten. Das Konzept schloss perfekt an unseren Versuch an in der pandemischen Realität durch künstlerische Aktionen in einen Dialog zu treten. Mit meiner Besucherin habe ich gemeinsam den Hawerkamp erkundet und Mauern bemalt. Da der öffentliche Raum während des Lockdowns nur mit 2 Personen zu betreten war, war diese künstlerische Zusammenkunft mit Malerei im öffentlichen Raum ein perfekter Austausch.“

Jingle Christiane Hagedorn
Interview Lena Bodenstedt
Schnitt Sascha Kramski/Lauter Studio
Foto Ingrid Hagenhenrich
Covergestaltung Caroline von Lengerke

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

An der desinfizierten Hand oder an einem Stück Stoff halten wir uns, abwechselnd haben wir die Augen verbunden und führen einander durch die Stadt, den Park. Wie verändert sich die Wahrnehmung? Trauen wir einer fremden Person?

Carola von Seckendorff und ihre Spazierpartnerin Antonia führen einander durch den Wienburgpark – voller Vertrauen und ganz im Augenblick.

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„Meine Walk’n Act Premiere! Eigentlich ein Kindergeburtstagsspiel. Großartig, ganz einfach, aber enorm wirkungsvoll. Das Vertrauen einem ganz fremden Menschen schenken, blind durch die Gegend geführt zu werden und zu führen. Sinnenreize pur. Doppelt erlebten wir dadurch sowohl die Wahrnehmung des Außen, der Stimme des anderen und der Gespräche Inhalt: über das, was uns im Leben und in der Kunst am wichtigsten ist. Und die Freude darüber Passanten ein verwundertes Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“


Jingle Christiane Hagedorn
Interview Lena Bodenstedt
Schnitt Sascha Kramski/Lauter Studio
Foto Ingrid Hagenhenrich
Covergestaltung Caroline von Lengerke

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Alleine oder zu zweit entsteht ein Song. Ausgangspunkt ist der Herzschlag, das Atmen, die Rhythmen beim Gehen, die Melodien im Kopf, die Umgebungsgeräusche und die Stille. Überraschend und immer wieder neu. Ein Walking Song.

Drei Walking Songs sind auf diese Weise entstanden. Schauspieler und Performancekünstler Stefan Nászay hat sie mit seinen Spazierpartner*innen Pauline, Dirk, Kirsten und Henning entwickelt, aufgenommen und im Nachhinein geschnitten.

Was Du hier hörst, ist also nicht der Spaziergang selbst, sondern ein Ergebnis, eine Erinnerung. Ein Einblick in den Rhythmus, die Stimmung und die Gespräche beim Walking Song.

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„Aug in Aug und Ton auf Ton. Durch persönliche Begegnungen sind Klanglandschaften gewachsen. Die Ohren gespitzt, begegneten wir uns und der Welt . Laute, Klänge, Geräusche und Melodien blieben hängen und transformierten sich in unsere Walking Songs. Es war mir eine Freude.“

Jingle Christiane Hagedorn
Interview Lena Bodenstedt
Schnitt Sascha Kramski/Lauter Studio
Foto Ingrid Hagenhenrich
Covergestaltung Caroline von Lengerke

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien