Pressestimmen

Gestrandetes Grundgesetz

Premieren auf der Plattform „Werkstatt Demokratie“

Westfälische Nachrichten – Samstag, 7. November 2020

Ein Blind Date mit der Kunst

„Systemrelevanziergang“: 60 Minuten, die der Kunst gehören

Westfälische Nachrichten – Samstag, 7. November 2020

Systemrelevanziergang

Carola v. Seckendorff spaziert mit Claudia Maschner

Beitrag für die WDR-Kultursendung Mosaik

Die dunkle Seite verehrter und vertrauter Menschen

Filmpremiere von „Der Ordner“ im Cinema

Westfälische Nachrichten – Dienstag, 27. Oktober 2020

Theatertalk: Festival der Demokratie

Talksendung vom Theater Münster – produziert beim medienforum münster e.V. / Montag, 26. Oktober 2020

Link zum Beitrag: https://www.nrwision.de/mediathek/theatertalk-festival-der-demokratie-201026/

Das „Festival der Demokratie 2020“ wurde wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben. Alternativ hat das Stadtensemble Münster das „Werkstattprogramm“ entwickelt. Die Projekte sollen auf das „Festival der Demokratie 2021“ einstimmen. Im „Theatertalk“ erklären Carola von Seckendorff und Cornelia Kupferschmid, Initiatorinnen der Werkstattaufführungen, was sich hinter den Projekten verbirgt. Mit Moderator Wolfgang Türk sprechen sie außerdem über ihr Verständnis von Demokratie. Das Besondere am „Festival der Demokratie“ ist laut Cornelia Kupferschmid die Buntheit der Beteiligten: Neben der Kunstakademie Münster nehmen auch andere Bildungsinstitute teil. Carola von Seckendorff geht auch auf die Aktion „Systemrelevanziergang“ vom Stadtensemble Münster ein. Der „Systemrelevanziergang“ bietet die Möglichkeit, ein Mitglied des Stadtensembles zu einem Spaziergang zu treffen.

Luxus oder unentbehrlich?

Stadtensemble lädt zum „Systemrelevanzierang“ über Kultur

Westfälische Nachrichten – Samstag, 24. Oktober 2020

Die Frau, die die Meisen liebte

„Rosa“: Biografische Lesung zu Rosa Luxemburg im TPZ

Westfälische Nachrichten – Dienstag, 13. Oktober 2020

Der Mensch ist eine Insel

Kultur im öffentlichen Raum funktioniert auch in der Corona-Krise

Münstersche Volkszeitung – Sonntag, 6. September 2020

Verrückte Dinge konnte man jetzt in Münsters City erleben. Im Schatten der Überwasserkirche wartete ein seriös wirkender Herr im weißen Kittel, also offensichtlich ein Arzt und seine Kollegin aus dem Fachgebiet Pathologie in einer Open-Air-Praxis auf Patienten. Die konnten sich von den beiden spontan, ohne Voranmeldung und ohne Krankenkassenkarte auf das Coronavirus untersuchen lassen. Bei den Messungen mit einem gewundenen Draht entstanden seltsame glucksende Töne. In den meisten Fällen wurde der harmlose Coronavirus 14 festgestellt oder eine Grippe, die mit etwas Schwein spontan geheilt werden konnte. Das ganze war natürlich ein nicht ganz ernst gemeinter künstlerischer Streich des bekannten münsteraner Aktionskünstlers Ruppe Kosseleck und seiner Kollegin Anja Kreysing.
Auf der anderen Seite der Überwasserkirche stellte sich die Schauspielerin Eva Schröer ganz allein auf ihre rote Insel und rezitierte Texte von älteren Frauen wie Ursula (86) oder Maria (83), die sich jede auf ihre eigene Weise mit ihrer Situation in der Coronapandemie auseinandersetzten. Einer der markanten Sätzen, der haften blieb: „Im Krieg konntest Du den Feind wenigstens noch sehen, das Virus siehst du nicht“. Eine eindrucksvolle professionell abgelieferte Performance. Das waren nur zwei Aktionen von mehreren Aktionen des Stadtensembles, die auf Einpersoneninseln im öffentlichen Raum inzwischen schon zum zweiten Mal einzelne Performances ganz unterschiedlicher Art präsentierten: Gedichte, kabarettistische Beiträge, Tänze, Lieder, Monologe und Musikstücke. Darunter Highlights wie der virtuose Auftritt von Gudula Rosa, die auf ihrer Flöte sogar die Vögel zwitschern lassen kann.

Die Ideengeberin Carola von Seckendorff, die selber mit Cornelia Kupferschmid und mit Juliane und Ugo Gaido in einer politisch konotierten Performance auftrat, konnte jedenfalls eindrucksvoll belegen, dass man aus der Not eine Tugend machen kann. Und: Kultur geht auch in der Coronakrise, open air und coronagerecht wenn man nur will.

P.S.: Ob der Domplatz oder die Inseln an der Überwasserkirche mit dem immer wieder einsetzenden Glockengeläut ideale Aufführungsorte waren, darüber wird man im Nachgang sicher trefflich streiten können

P.P.S.: Gefördert wird das Stadtensemble im Rahmen der NEUEN WEGE durch das Kultursekretariat NRW

Der gesamte Artikel findet sich hier: https://mvz-online.chayns.net/Ticker?M=114251502

Räödsel: Wat is muorn 33-maol raud un daovan 11-maol rund?

Ist das möglich: Von Insel zu Insel in zwei Stunden?

Westfälische Nachrichten – Samstag, 5. September 2020

Traurigzarte Begegnung mit einer Großmutter aus Belarus

180 „Gedichte auf Abstand“ rund um den Botanischen Garten

Westfälische Nachrichten – Montag, 31. August 2020

Männermonologe nicht nur zu Hause

Stadtensemble präsentiert Pop-up-Performances „Der Mensch ist eine Insel“

Westfälische Nachrichten – Montag, 31. August 2020

Die Grand Tour durch Europa im Schloßgarten

Gelungene Premiere von (Ge)dicht auf Abstand

Münstersche Volkszeitung – Sonntag, 30. August 2020

Kulturelle Eingreiftruppe

Arndt Zinkant befragt fünf der vielen Mitwirkenden des „Stadtensembles“

Stadtgeflüster – Samstag, 1. August 2020