Walk’n Act!

Systemrelevanziergang der besonderen ART

Direkt zur Buchung der Spaziergänge

Ein coronagerechter 1-zu-1-Spaziergang mit Theater-Kunst-Erlebnis und anschließendem Austausch. Joseph Beuys zum Gedenken, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

„Kunst ist die letzte Möglichkeit, die Missstände
und Widersprüche in der Gesellschaft zu heilen.“

– Joseph Beuys

Über 70 Systemrelevanziergänge mit dem Stadtensemble, Blind Dates zur Relevanz der Kunst, wurden bereits gebucht, kein Ende ist abzusehen. Die Sehnsucht nach Begegnung, aber auch Kulturgenuss ist und bleibt groß.

Das Stadtensemble erweitert aus diesem Grund sein Angebot: Nach wie vor treffen Sie eine*n Künstler*in im Rahmen eines „Blind Date“. Bei „Walk‘n Act!“ buchen Sie nun einen Spaziergang oder einen Besuch vor Ihrem Fenster, samt Kulturgenuss und Austausch.

Was erwartet Sie?

Exklusiv und nur für Sie persönlich: Monologe, Lyrik, Natur- und Stadtbetrachtungen aus den Augen der Kunst, Tanz, Performance und Musik. Gemeinsame Erzählungen entstehen, Gedichte werden rezitiert, performt und erfunden, die Körper erkunden den Stadtraum auf ungeahnte Weise, Visionen werden gesponnen und vieles mehr – alles im Gehen mit anschließendem Austausch über das Erlebte. Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Walk’n Acts sind auch für Menschen geeignet, die nicht spazieren gehen können.

All das, was im Moment bis auf Weiteres nicht möglich ist, was der Kunst den Atem nimmt, erhält Raum in diesem kleinsten Format. Künstler*innen und ihr Publikum begegnen sich, erschaffen, befragen und erfinden sich immer wieder neu, in immer wieder neuen Konstellationen: eine soziale Plastik entsteht.

Gestalten Sie mit dem Stadtensemble einen Kunst-, Denk- und Theaterraum, der keine 4 Wände braucht.

Die Walk’n Acts

Am 12. Mai ist das gesamte Stadtensemble unterwegs, Joseph Beuys zum Gedenken, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Alternativ können Sie auch einen Zufalls-Walk’n Act buchen. Dann wählen wir einen Programmpunkt für Sie aus. Die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Formate sind auch für mobilitätseingeschränkte Menschen geeignet, die nicht spazieren gehen können. Wir kommen dann vor Ihr Haus, vor Ihr Fenster oder in Ihren Garten.

Ein Walk’n Act für Kinder und Jugendliche. An der Hand (deiner Eltern, Geschwister oder mir) geht es mit verbunden Augen durch den Park. Wie schwer ist es dem Anderen dabei zu vertrauen? Was höre und rieche ich, und war da vielleicht ein Geräusch, das ganz anders klang?

Besonders gut geeignet für Geschwister oder zusammen mit einem Freund oder einer Freundin. In einer Zeit, in der fast jeden Tag dasselbe passiert, wollen wir alle gemeinsam mal etwas Neues ausprobieren.

Empfohlenes Alter ab der 1. Klasse aber auch gerne für Jugendliche.

Samstag, 22. Mai, 14.00 Uhr

Wir zeigen und offenbaren uns gegenseitig unsere liebsten Texte, um anschließend darüber zu reden, zu lachen, zu weinen und zu schweigen. Ich freue mich sehr mit Ihnen einzutauchen in die vielfältige Welt der Literatur, sei es Lyrik oder Prosa, was Eigenes , Märchen, Kindheitserinnerungen, Liedtexte, dramatische Monologe, lustige Geschichten oder philosophische Schriften. Was immer uns interessiert, wir bringen es mit und präsentieren es auf unsere persönliche Art und Weise.

Freitag, 9. April, 17.00 Uhr
Freitag, 16. April, 17.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 17.00 Uhr

Eine Maske verbirgt und offenbart.

Spaziergang zum Clowns-Atelier. In einer Zeit der „Pflicht-Masken“, soll das Masken-Erleben bewußt wieder zum Spiel erklärt werden. Mit einer aus einem Din A4 Blatt in 15 bis 30 Minuten gestaltete Maske kreiere ich ein verblüffendes kreatives Ergebnis als Erlebnis.

Sonntag, 21. März, 14.00 Uhr

Was ändert sich beim Zuschauen/- hören, wenn berühmte Texte- einst geschrieben aus männlichem Blickwinkel für männliche Schauspieler- heute von einer Frau gedacht/gesprochen werden?
Drei klassische Monologe aus „Faust“, „Hamlet“ und „Dantons Tod“, die fließend in einander übergehen, mit großer Leichtigkeit, unprätentiös und klar, beim Spazierengehen gesprochen…

Mittwoch, 7. April, 17.00 Uhr
Donnerstag, 6. Mai, 18.00 Uhr
Sonntag, 9. Mai, 16.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 16.00 Uhr

Vorwärts, vertikal, rückwärts, schnell, seitwärts, horizontal, langsam, – wandern wir durch leere Seiten. Wir ziehen Spuren, die allesamt verwehen. Wir gehen, um durch uns hindurchzustreifen bis wir einkehren in ein nomadisches Niemandsland.

Freitag, 12. März, 15.00 Uhr

Ein FluxUSpaziergang mit Wanderstab, Filzhut und Capri-Batterie am 100. Geburtstag von Joseph Beuys.

Mittwoch, 12. Mai, 12.12 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 16.00 Uhr

Kunst und Quatsch – oder heißt es: Die Kunst ist futsch oder: Wer schoß auf den Theater-Kater?
Ach, wer weiß das schon – wir können aber auch seriös Gedichte lesen!
Wie Sie wollen! Wollen Sie?

Dienstag, 9. März, 15.00 Uhr
Dienstag, 20. April, 15.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 15.00 Uhr
Mittwoch, 9.Juni, 15.00 Uhr

Silly Walk
Inspiriert von Monty Python: Miteinander gehen und auf keinen Fall normal.

* Quizoola
Inspiriert von der Performergruppe Forced Entertainment stellen wir uns abwechselnd einer Auswahl von 2000 Fragen zu allen möglichen Themenbereichen. Sind wir ehrlich oder spielen wir mit der Lüge. Glauben wir, was der andere sagt?

* Max Frisch: Fragebogen
Verschiedene Themenkomplexe mit Fragen, die das Spaziergangsteam sich gegenseitig stellt rund um die Erhaltung des Menschengeschlechts, um Ehe, Frauen, Hoffnung, Humor, Geld, Freundschaft, Vatersein, Heimat, Eigentum und Tod.

Klageg(es)ang
Wir kotzen uns mal so richtig aus, füllen alles in Worte, was gerade schief läuft und schmerzt, im Großen und im Kleinen. Und zwischen den Klagen hören wir Lieder der Klage von „Didos Lament“ bis zu „Back to black“ und singen laut und leise mit. Welche Songs sind Deine Lieblingsheullieder?

Blindflug
An der desinfizierten Hand oder an einem Stück Stoff halten wir uns, abwechselnd haben wir die Augen verbunden und der*die eine führt den*die anderen durch die Stadt, den Park. Wie verändert sich die Wahrnehmung? Trauen wir dem*der Fremden?

Walk’n don’t talk
Wir spazieren miteinander, aber genießen das Nicht-Reden, wir schweigen, genießen „nur“ das Beieinander sein und die Außenwelt: was wir sehen, was wir hören, was wir empfinden, mit dem*der Fremden. Bleiben wir uns fremd oder stellt sich Nähe ein? Am Ende tauschen wir uns aus.

Ein Märchen von heute
entsteht während des Spazierens im Wechselgespräch – Beginnend mit „Es war einmal…“ und endend mit „und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute.“ Jede*r fügt jeweils einen Satz hinzu und gemeinsam entscheidet man den Verlauf, die Personnage, die Dramatik und das Ende. Diese so entstehende einmalige Geschichte wird beim Gehen aufgezeichnet.

Aufeinander zu!
Wir starten an ganz verschiedenen Punkten in der Stadt und telefonieren miteinander während wir auf einen vorher vereinbarten Treffpunkt zulaufen und im Gespräch darüber bleiben, wo wir gerade sind. Wenn wir angekommen sind und uns sehen können, hören wir auf zu reden und schauen uns nur 5 Minuten lang in die Augen.

Sonntag, 7. März, 15.00 Uhr
Samstag, 15. Mai, 17.00 Uhr
Donnerstag, 1. Juli, 20.00 Uhr

Theater ist Augenblickskunst. Nicht wiederholbar. Nicht zu streamen. Zutiefst analog. Denn es braucht ein lebendiges Gegenüber, welches den Theatermoment erst erschafft und wahr macht. In diesem Sinne lade ich Sie ein, ein ganz exklusives Gegenüber zu sein und begegnen Sie Elisabeth, Iphigenie, Penthesilea, Hannah, Anna und „mir“.

Mittwoch, 12. Mai, 20.00 Uhr

Wir starten an ganz verschiedenen Punkten in der Stadt und telefonieren miteinander während wir auf einen vorher vereinbarten Treffpunkt zulaufen und im Gespräch dar-über bleiben, wo wir gerade sind. Wenn wir angekommen sind und uns sehen können, hören wir auf zu reden und schauen uns nur 5 Minuten lang in die Augen.

Mittwoch, 24. März, 15.00 Uhr

Mit Überraschungen und Halbwahrheiten, die keine Fakenews sondern Cakenews sind, lecker, bunt, leicht bekömmlich und trotzdem manchmal mitten im Gesicht!
Der Stadtführer als leidenschaftlicher Alleinunterhalter!

Dienstag, 27. April, 15.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 15.00 Uhr
Dienstag, 1. Juni, 15.00 Uhr

Dienstag, 29. Juni, 15.00 Uhr

Einmal wird es wohl noch recht kühl sein, einmal sicher schon wärmer, einmal suchen wir uns vielleicht schon einen Platz im Schatten. Ich habe u.a. das Buch „Angst“ von Stefan Zweig dabei. Du hörst zu, ich unterbreche, wir denken nach, ich lese weiter oder du liest, ich höre zu, wir tauschen Gedanken, wir schreiben… Am Ende können wir vielleicht finden, dass grade in unserer Angst Zuversicht begründet sein kann oder dass Angst auch nur eine Art Konstruktion ist oder aber wir finden einfach nur, wie wunderbar es ist, dass der Frühling kommt oder schon da ist…

Samstag, 10.April, 16.00 Uhr
Samstag, 29. Mai, 18.00 Uhr
Sonntag, 30. Mai, 11.00 Uhr
Samstag, 12. Juni, 18.00 Uhr

Es entsteht alleine oder im Dialog ein Song. Ausgangspunkt sind Herzschlag, das Atmen, die Rhythmen beim Gehen, die Melodien im Kopf, die Umgebungsgeräusche und Stille. Überraschend und immer wieder neu. Ein Walking Song.

Samstag, 10. April, 15.00 Uhr
Samstag, 1. Mai, 15.00 Uhr
Samstag, 8. Mai, 15.00 Uhr

Im Rahmen einer fußläufigen ganzen Promenadenumrundung (4,5 km/90 min) werden im Zufallsverfahren Rollenausschnitte von Klassikern wie Sophokles, Shakespeare, Moliere, Lessing, Schiller, Goethe, Kleist, Ibsen, Tschechow ausgewählt – und mal klein und flüsternd, mal groß und theatral lesend durchlebend vorgetragen. Manches findet im Laufen statt, manches in unüberlegten Pausen am Wiesenrand. Spontanität ist alles, Improvisation Teil der Suche nach unserer verschütteten, auf Eis gelegten, oder gar noch nicht entdeckten Liebe zum Theater und zur Kunst. Ein unvorhersehbares kleines Theatererlebnis für Schauspieler UND ZuhörerIn, mal exklusiv – mal inklusiv für eine zeitliche Zufallsgemeinschaft von Promenadenflaneuren.

Samstag, 27. März, 15.00 Uhr
Sonntag, 25. April, 15.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 16.00 Uhr
Samstag, 19. Juni, 15.00 Uhr

Ich verstehe den Spaziergang vor allem als Klangereignis. Dabei würde ich Klangschalen und andere percussive Instrumente einsetzen. Es geht mir um den öffentlichen Raum. In den vergangenen Monaten habe ich viele Aktionen im Umfeld von Kunstwerken z. B. am Aasee gemacht. Daran würde ich gerne anknüpfen.

Freitag, 30. April, 17.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 16.00 Uhr
Donnerstag, 13. Mai, 12.00 Uhr
Sonntag, 30. Mai, 16.00 Uhr

Umherfliegende Dinge auf öffentlich zugänglichen Böden werden im Verlauf des Spazierganges kriminologisch, ästhetisch und sozioformal analysiert. Am Ende eines Stadtgangs werden aus den Funden diverse BODENSÄTZE erstellt, aus denen sich eine vorweggenommen Archäologie des Alltags ableiten lässt.

Donnerstag, 11. März, 20.00 Uhr
Freitag, 12. März, 16.00 Uhr

Ein Spaziergang von Friedhof zu Friedhof bildet den Rahmen für eine Lesung unheimlicher Kurzgeschichten von Poe bis Dickens – und lädt ein zu einem Gespräch, was uns heute einen Schauer über den Rücken laufen lässt; und wieso uns der literarische Horror paradoxerweise Vergnügen bereitet.

Donnerstag, 11. März, 18.27 Uhr
Donnerstag, 25. März, 18.51 Uhr
Donnerstag, 29. April, 20.51 Uhr

Auf diesem Spaziergang erfinden wir laufend Geschichten – ganz spontan mit Techniken des Improvisationstheaters. Sie lenken den Geschichtenerzähler und können auch selbst zu einem werden.

Mittwoch, 12. Mai, 13.00 Uhr

Ein Gang durch Münster. Über die ein oder andere Ecke gibt es Gedichte. Über die ein oder andere Ecke sollte es Gedichte geben. Was zeigt uns die Stadt von sich? Was verbirgt sie vor uns? Gewiss ist: wir finden eine Ecke, einen Moment, eine Idee. Halten wir für einen kurzen Moment die Zeit an und Mimik und Gestus der Stadt fest, indem wir gemeinsam dichten. (Auch: etwas hinzudichten.) Wer traut sich? Danach wird das Gedicht auf der Website des Stadtensembles veröffentlicht. So machen wir Münster sichtbar. Münster ein Gesicht geben, das heißt: Geben wir der Stadt ein Gedicht.

Samstag, 15.Mai, 12.00 Uhr
Sonntag, 23.Mai, 12.00 Uhr
Sonntag, 20.Juni, 12.30 Uhr

Was ist von Münster geblieben? Wenn Sie in Münster gelebt haben: Was ist Ihre schönste oder auch eindrücklichste Erinnerung an die Stadt? Das soll in Erfahrung und „zu Papier“ gebracht werden. Auch damit nachfolgende Generationen einen Blick zurück auf diese Stadt mit Geschichte und Geschichten werfen können und die sich dank Ihrer Erinnerung noch einmal neu zeigt! So soll Ihre Erinnerung als ein kleines „geistiges Denkmal“ enthüllt und auf der Website des Stadtensembles gezeigt werden. So zeigen wir, wie die Stadt früher erlebt wurde und wie dieser Blick zurück die Sicht auf das heutige Münster verändert.

Samstag, 3. April

Wolltest du schon immer mal ein Date haben, das auf gar keinen Fall schief geht? Ein Date, bei dem nur geschwiegen wird? Oder alles aus dem Ruder läuft? Bei dem es richtig knistert? Oder es endlich mal überhaupt nicht um Sex geht? Wolltest du dich schon immer mal eine Stunde lang mit einer fremden Person anschreien? Buche Das beste Date deines Lebens und dein Traum wird Wirklichkeit. Nach deiner Buchung bekommst du eine Mailadresse mit der du dich an mich persönlich wenden kannst. Du schreibst mir Tag, Stunde, Treffpunkt und deine Wünsche. Ich erfülle sie dir. Was du willst.

Ein Spaziergang mit Kassandra, der sagenumwobenen, ungehörten Seherin aus der Antike. Sie kommen ins Gespräch mit ihr über heute, über früher und über ihre Visionen über die Zukunft. Welche Visionen haben Sie?

Sonntag, 21. März, 15.00 Uhr
Sonntag, 11. April, 15.00 Uhr
Sonntag, 27. Juni, 15.00 Uhr

Lyrik spontan vertont: Sie bringen Ihre Lieblingsgedichte in lesbarer Form mit und ich mache spontan Musik daraus. Auf dem Weg zu einem klanglich interessanten Raum, wo die Vertonungen ihre Wirkung entfalten können, unterhalten wir uns über das, was Lyrik so besonders macht, über Lieblingspoeten und vieles mehr.

Donnerstag, 6. Mai,19.00 Uhr
Samstag, 8. Mai, 17.00 Uhr
Dienstag, 18. Mai,14.00 Uhr
Samstag, 12. Juni, 17.00 Uhr

Ungewöhnlicher Besuch kommt als Geschenk zum Sonntagsfrühstück.
Eine clownesk, närrische Begegnung in deinem Garten, vor dem Fenster, an deiner Tür.
Lass Dich überraschen.
Eine spielerisch, närrische Begegnung aus der Vieles entstehen kann,
an deren Ende wir vielleicht beide einen Clown gefrühstückt haben.

Sonntag, 2. Mai, 11.00 Uhr
Sonntag, 23. Mai, 11.00 Uhr

Mit Spielfreude und kindlicher Neugierde führen zwei Engel einen gemeinsame Weg.
Orte ohne Worte, werden auf närrische Art (neu)entdeckt und verwandelt.
Verlockend, bewegend, sinnlich, pur und durchaus weltlich.
Alles ist wichtig, Nichts ist ernst.
Ein humorvoller beflügelter Walk’n Act bei dem aus Nichts Alles entsteht und Alles gleich wieder im Nichts verschwindet
Und was am Ende bleibt; eine himmlische Begegnung.

Dienstag, 4. Juni, 17.00 Uhr
Freitag, 18. Juni, 17.00 Uhr

gegenüber Menschen jedes Alters, Standes und jedweder
Herkunft wandeln wir mit einem frohgemuten Gang durch die Straßen
der Stadt.

aus Elias Canettis Buch „Die Stimmen von Marrakech”
Welcher Ort wäre für diese Lesung besser geeignet als eine
Wiese in Gievenbeck zwischen zwei mächtigen Poitou-Eseln.
Zur Einstimmung eine kleine Wanderung vorab, untermalt mit
klassischen Eselsgedichten.

Freitag, 7. Mai, 16.00 Uhr

Es führt in alle Himmelsrichtungen, in die Irre, rauf und runter oder im Kreis, man folgt wildfremden Fußgängern, Paketboten oder anderen unerwarteten Impulsen. Diese Art des Wanderns erhebt den Akt des Gehens zur ästhetischen Geste und erinnert an Joseph Beuys, der einmal durch eine Moorlandschaft ging, bis er im Wasser versank und nur noch der Hut zu sehen war.

Mittwoch, 12. Mai, 17.00 Uhr

Mit einem leichten musikalischen Gepäck (Instrumente, die Mann tragen kann) begeben wir uns auf einen leicht philosophisch angehauchten Spaziergang. Gesprächsimpulse holen wir uns aus dem leichtfüßig daherkommenden „Russkij Chanson“, der es immer wieder schafft, Schweres leicht auszudrücken.

Sonntag, 7. März, 11.00 Uhr
Samstag, 8. Mai, 11.00 Uhr
Sonntag, 9.Mai, 11.00 Uhr
Sonntag, 23. Mai, 11.00 Uhr

Lass uns zusammen auf Abstand gehen.
Lass uns mit der Konzentration trotzdem beim anderen sein.
Lass uns zusammen bewegen, zusammen ein Tempo finden.
Lass uns trotz räumlicher Distanz Nähe kreieren.

Sonntag, 9. Mai, 12.00 Uhr
Samstag, 12. Juni, 12.00 Uhr

Wir spazieren durch die Straßen und ich lasse mich von deinen Worten zu Bewegungen inspirieren, Inspirieren meine Bewegungen auch dich? Ich lade dich ein mein Choreograph zu sein. Können wir gemeinsam deine kreative Seite herauskitzeln?

Sonntag, 9. Mai, 16.00 Uhr
Freitag, 11. Juni, 14.00 Uhr

Wir verwandeln Ihren Garten oder Innenhof in eine Freilichtbühne und bringen Musik zu Ihnen! Dieser Walking Act ist für Menschen gedacht, die eingeschränkt beweglich sind wie Menschen z.B. in Seniorenheimen, betreuten Wohneinrichtungen und sich auf ein kleines Konzert mit Cello und Gitarre freuen. Die beiden Musiker spielen ein unterhaltsames Programm aus Klassik und Unterhaltungsmusik.

Sich treiben lassen ohne Ziel
spontanen Impulsen folgend
Anregungen zu finden in der Natur
und
Beobachtungen übersetzen in
Bewegungssprache
suchen und finden
was uns bewegt
im tänzerischen Dialog
mehr nur als gehen
tanzen
verstehen!

Dienstag, 9. März, 15.30 Uhr
Dienstag, 23. März, 15.30 Uhr
Dienstag, 13. April, 15.30 Uhr
Sonntag, 25. April, 11.00 Uhr

Bring ein Instrument deiner Wahl, deine Stimme, eigene Gedichte, eigene Songideen, oder Theatertexte mit und lass uns jammen und dabei ein neues Musikstück oder eine Theaterszene kreieren. Zu jeder Idee findet sich eine zweite.

Dienstag, 2. März, 14.00 Uhr
Freitag, 5. März, 14.00 Uhr
Sonntag, 13. Juni, 15.00 Uhr
Mittwoch, 16. Juni, 15.00 Uhr

Vier Lieblingsorte in Münsters Innenstadt kombiniert mit vier Lieblingsstücken.
Den Ort besuchen und visuell erleben, die dazugehörige Geschichte hören und durch das passende live gespielte Musikstück auf der Violine akustisch erfahren.
Besonders schön fände ich, wenn sich daraus die Gelegenheit ergibt, Erlebnisse und/oder Geschichten zu erfahren, die mein „Publikum“ eventuell mit den entsprechenden Orten gemacht hat und diese dann ebenfalls musikalisch umzusetzen.

Mittwoch, 21. April, 16.00 Uhr
Mittwoch, 28. April, 16.00 Uhr
Mittwoch, 5. Mai, 16.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 16.00 Uhr

Was macht der Geist des Ortes mit uns? Bleiben wir immer dieselben, egal wo wir uns gerade befinden oder verändert sich, je nach Ort, unsere Haltung oder sogar unser Gesichtsausdruck?
Finden wir es raus!
3 Orte = 3 Fotoshootings = 3 Bilder

Sonntag, 18. April, 15.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 16.00 Uhr
Sonntag, 13. Juni, 15.00 Uhr

Ein Spaziergang durch den Schlossgarten mit einem bunten Strauß von Gedichten und Prosa zum Thema Frühling und was er mit uns und der Natur so alles anstellt. Und da kommt einiges zusammen. Lassen Sie sich überraschen!

Samstag, 20. März, 14.00 Uhr
Freitag, 16. April, 16.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 17.00 Uhr

Vom Treffpunkt aus gehen wir für 15 Minuten in einer Richtung deiner Wahl spazieren. Wir unterhalten uns, stellen Fragen oder schweigen. Das Wichtigste ist, dass wir die Umgebung und uns gegenseitig wahrnehmen, da dies die Inspiration für unser Kunststück in Form eines Solotanzstückes sein wird. Dieses im Moment entstehende Stück ist komplett individuell auf unsere gemeinsame Erfahrung zugeschnitten.

Sonntag, 11. April, 14.00 Uhr

Der Klang des Windes, frische Farben, ein kleines Blatt, die kleinen Wunder des Lebens, die Magie des Hier und Jetzt: Lass mich dir einen Pfad zeigen, wo wir die Welt um uns herum mit einem erneuerten Sinn für das Wundern und die Neugier beobachten und erfahren. Eine interaktive Tanztheater Improvisation.

Mittwoch, 12. Mai, 16.00 Uhr
Freitag, 18 .Juni, 18.00 Uhr

Welches Thema beschäftigt dich zur Zeit, welche Idee würdest du gerne auf der Bühne behandelt sehen? Gemeinsam durchlaufen wir anhand eines von dir mitgebrachten Themas (beispielsweise ‚Umbruch‘ / ‚Helden‘ / ‚Abschied’…) den gesamten Entstehungsprozess eines Bühnenstücks im Zeitraffer. Zum Abschluss der gemeinsamen Stückentwicklung kannst du einen Blick in unsere Probenräume werfen, wo dir unser Ensemble zeigt, wie wir erste kleine Materialansätze für dein Thema finden.

Samstag, 5. Juni, 15.00 Uhr

Ausgestattet mit unterschiedlichen Geschichten und Gedichten aus Literatur und Historie begegnen sich Gast und Künstlerin und nehmen die Stimmungen an unterschiedlichen Orten wahr und haben die Mittel schon dabei, sie auszudrücken oder sie zu verändern…
Vielleicht entdeckt man dabei die Lieblingsorte seiner Stadt von einer völlig neuen Seite!

Samstag,13. März, 16.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 17.00 Uhr
Donnerstag, 27. Mai, 17.00 Uhr
Freitag, 18. Juni, 18.00 Uhr

Kreativwalk
Lassen Sie uns etwas erschaffen. Und etwas hinterlassen. Mit allem was wir so finden. Ich bringe dazu (natürlich umweltschonende) Materialien mit und sonst sind wir kreativ und nutzen, was eben so da ist. Bemalen Blätter, schichten Steine oder sehen uns an, was schon da ist. Und kommen ins Gespräch. Und lassen etwas von uns da. Soll sich doch jemand dran freuen.

Utopien ergehen – Uns in Utopien ergehen
„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“
Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys lassen Sie uns groß träumen. Uns unsere kühnsten Zukunftsvisionen erzählen. Bringen Sie ihre Lieblingssciencefictionautorin mit oder Ihren Marx. Was könnte uns retten? Was sollte sich ändern? Und wo sollte das besser gehen, als beim Gehen. Um es mit Beuys zu sagen: „Ich denke sowieso mit dem Knie.“

Sonntag, 18. April, 16.00 Uhr
Samstag, 8. Mai, 15.00 Uhr
Sonntag, 6.Juni, 15.00 Uhr

„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“

Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys lassen Sie uns groß träumen. Uns unsere kühnsten Zukunftsvisionen erzählen. Bringen Sie ihre Lieblingssciencefictionautorin mit oder Ihren Marx. Was könnte uns retten? Was sollte sich ändern? Und wo sollte das besser gehen, als beim Gehen. Um es mit Beuys zu sagen: „Ich denke sowieso mit dem Knie.“

Mittwoch, 12. Mai, 16.00 Uhr
Sonntag, 6. Juni, 15.00 Uhr
Sonntag, 20. Juni, 16.00 Uhr

Freuen Sie sich auf ein Blind-Date im doppelten Sinne. Eine Ménage-à-trois der anderen Art – Sie, ein namhafter bildender Künstler oder eine namhafte bildende Künstlerin und Ich. Meine Hinweise werden Schritt für Schritt das Geheimnis lüften, um welche(n) Künstler(in) es sich handelt. Die Hinweise sind ganz unterschiedlicher Natur, wie etwa pantomimische Darstellungen, Ausschnitte aus berühmten Werken, Zitate oder Muttersprache der jeweiligen Künstlerin/ des jeweiligen Künstlers.

Donnerstag, 22. April, 15.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 15.00 Uhr
Dienstag, 7. Juni, 15.00 Uhr

Sie hören Geschichten aus dem Leben von Ärzt*innen: Fehldiagnosen, Glückmomente, Schicksalsschläge, Anekdoten etc. Es variieren Geschlecht, Alter, Zeit und Land – aber es sind immer Geschichten von Mediziner*innen. Mal ist es ein russischer Arzt aus dem 19. Jahrhundert, mal eine Ärztin aus Chicago, mal ein Medizinstudent aus Lübeck. Jede Geschichten beginnt wie ein Tagebuch: 13.06.1896, Melichowo, Russland: ….. 15.11.1993 Berlin, Deutschland: …18.03.1928 Istanbul / Türkei: …. 03.04.2021: Münster/Deutschland.

Freitag, 11. Juni, 19.00 Uhr
Samstag, 12. Juni, 19.00 Uhr
Sonntag, 20. Juni, 19.00 Uhr

Spaziergang mit Gedichten von Ingeborg Bachmann.

„Böhmen liegt natürlich nicht am Meer, das wissen wir doch. Aber es liegt doch am Meer. Das heißt, es ist etwas Unvereinbares. Aber für mich nicht, denn ich glaube fest daran.“

Sonntag, 7. März, 10.00 Uhr
Freitag, 2. April, 16.30 Uhr

Hast du dich immer schon gefragt, wer eigentlich die Stadt anmalt und wieso? Ich bin eine von denen, und gemeinsam werden wir einfach zusammen draußen sein und auf einem dafür freigegebenen Ort ein „Mural“ machen. Zieh Klamotten an, die dreckig werden dürfen. 🙂

Samstag, 20.März, 12.00 Uhr

Ein Soundwalk ist ein Hörspaziergang, bei dem man sich auf die Geräuschwelt eines bestimmten Areals konzentriert. Eine Audio-Aufnahme von unterwegs wird als akustischer Schnappschuss / Erinnerungspostkarte gemeinsam angefertigt und in eine kleine Off-Grid-Soundperformance eingearbeitet.

Mittwoch, 17. März, 17.00 Uhr
Dienstag, 1. Juni, 17.00 Uhr

Soundwalk mit einer Klang-Performance zum Gedenken an Joseph Beuys. Ein Soundwalk ist ein Hörspaziergang, bei dem man sich auf die Geräuschwelt eines bestimmten Areals konzentriert. Eine Audio-Aufnahme von unterwegs wird als akustischer Schnappschuss / Erinnerungspostkarte gemeinsam angefertigt und in eine kleine off-Grid-fluxus-Soundperformance zum Gedenken an Joseph Beuys eingearbeitet.

Mittwoch, 12. Mai, 18.00 Uhr

Bepackt mit einem Rucksack voller Texte – aus sämtlichen Gattungen, Genres und Epochen – spazieren wir durch Münster. Der/Die Spaziergangspartner:in entscheidet, wo wir spontan
stoppen und zieht einen Text aus dem Sack, der dann performt wird. Und wir schauen und erkunden gemeinsam, was im Dialog mit dem Ort und dem Text geschieht.

Samstag, 13. März, 15.00 Uhr
Samstag, 27. März, 15.00 Uhr
Mittwoch, 26. Mai, 19.00 Uhr

Nach dem preisgekrönten Roman der Norwegerin Kjersti A. Skomsvold. Eine Frau in Isolation, das Überstehen einer Lungenkrankheit und das lebensbejahende Wiedererlangen der eigenen Kräfte stehen im Mittelpunkt des Romans – klingelt da eine Coronabell? Vielleicht. Gemeinsam mit der Protagonistin Frau K eratmen wir uns spazierend die Freiheit zurück. Die szenische Lesung basiert auf der Soloperformance K und wird nun erstmalig für das neue Spaziergangsformat adaptiert.

Mittwoch, 12. Mai, 17.00 Uhr

Wir entwickeln beim miteinander spazieren eine mögliche (gemeinsame) künstlerische Arbeit, die mit der Arbeit der Person zu tun hat um künstlerische Praxis erfahrbar zu machen.

Freitag, 30. April, 18.00 Uhr
Samstag, 12. Juni, 15.00 Uhr

Hier die zertretene Maske, dort der rote Handschuh auf dem Stromkasten. Der Stadtraum als Museum: Welche Objekte werden exponiert? Welche meist übersehen? Auf einer gemeinsamen fotografischen Entdeckungsreise lassen wir uns vom Zufall treiben und überraschen. Und lassen eine Ausstellung entstehen, die mit jedem Walk’n Act wächst.

Donnerstag, 22. April, 17.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 17.00 Uhr
Mittwoch, 9. Juni, 19.00 Uhr
Dienstag, 15.Juni, 17.00 Uhr

Der Mond fasziniert uns Menschen seit Tausenden von Jahren, so ist er nicht bloß strahlender Begleiter auf dem nächtlichen Nachhauseweg, sondern ebenso Sehnsuchtsort und Gegenstand der Erforschung bislang unbekannter Lebensformen. Wir drehen ein paar Umlaufbahnen, im Gepäck handgemachten Indie-Pop. Möchtest Du mit uns zum Mond reisen? Wir landen weich, versprochen!

Mittwoch, 24. März, 19.00 Uhr
Montag, 19. April, 19.00 Uhr
Sonntag, 9. Mai, 20.00 Uhr

* Die Magie des Zuhörens
Zuhören, das Eigene für einen Augenblick zurücknehmen, sich einem Gedanken, einem Thema, einer neuen Welt öffnen. Inspiriert von einem wunderbaren Text von Carolin Emcke, den ich mit Ihnen teilen möchte, freue ich mich auf einen gemeinsamen Moment des Einlassens auf das Hier und Jetzt und auf das, was wir zuhörend erfahren und erleben.

Was wäre wenn…
Was wäre wenn… Theaterräume sind Möglichkeitsräume, in Theaterräumen werden Wirklichkeiten hergestellt, Utopien gesponnen. Gemeinsam gehend erspinnen wir unsere eigenen Zukunfts-Visionen, unsere eigene „was wäre wenn – Utopie“, halten diese akustisch fest und stellen Sie kühn der Realität gegenüber.

* Sehnsucht nach Freiheit
Ein Spaziergang gefüllt mit brennender Lyrik für die Freiheit, ein Gang durch die Jahrhunderte – von Laotse, über Annette von Droste Hülshoff bis Hans-Dieter-Hüsch. Vielleicht finden wir ja gemeinsam im Anschluss, im gegenseitigen Ping Pong, unsere ganz persönliche Freiheitslyrik…

Sonntag, 18. April, 15.00 Uhr
Freitag, 23. April, 17.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 17.00 Uhr

In einer Hommage an den Fluxus Künstler La Monte Young gehen wir gemeinsam, komme was wolle, eine gerade Linie durch die Stadt. Jedes Hindernis wird zu einem Dialog über Regelbruch, kreativer Lösungsfindung und fabulierter Neugestaltung unseres Weges. Oder sollen wir einfach auf der Stelle stehen bleiben?

Mittwoch, 12. Mai, 14.00 Uhr
Dienstag, 1. Juni, 14.00 Uhr
Donnerstag, 1. Juli, 14.00 Uhr

Es gibt immer Hoffnung und es gab immer Hoffnung. Doch wo finden wir sie? Auf diesem Spaziergang begegnen wir Ritualen der Hoffnung. In Handlungen, Bildern, Texten und im gemeinsamen Gespräch.

Donnerstag, 1. Juli, 17.00 Uhr

Ich schöpfe aus meiner bisherigen Zeit im Theater aus alten Texten, nur neu. Komplett anders, als sie damals waren. Gegenteil-Tag sozusagen. Kennste?

Mittwoch, 3. März, 13.00 Uhr
Donnerstag, 11. März, 13.00 Uhr
Mittwoch, 28. April, 13.00 Uhr

Es war einmal in fernen Zeiten auf einer einsamen Insel…. Isolation und die Auseinandersetzung mit sich und der Welt. Sein Name ist Robinson Crusoe und was alles passiert ist, bevor er Freitag traf, erfährst du in seinem Monolog über Einsamkeit, Liebe und neue Hobbys.

Samstag, 17. April, 14.00 Uhr
Mittwoch, 12. Mai, 11.00 Uhr

Eine Lesewanderung mit Gedichten aus der umbruchreichen Zeit des frühen zwanzigs-ten Jahrhunderts.

Depression und Angst zieht die Werke der großen Meister wie Gottfried Benn, Ernst Stad-ler, Georg Heym und vielen anderen, wobei die Warnung vor dem folgenden Ersten Weltkrieg eine große Rolle spielte.

Freitag, 11. Juni.15.00 Uhr

Wie? Wann? Wo?

Nach dem Motto pay what you can freuen wir uns über einen Beitrag Ihrer Wahl. Diesen überweisen Sie vor jedem Walk’n Act auf unten genanntes Stadtensemble-Konto. Nach Eingang Ihres Beitrags erfahren Sie den Treffpunkt Ihres ganz exklusiven Kunsterlebnisses.

Sichern Sie sich Ihren persönlichen Premierentermin unter freiem Himmel! Und wenn Sie möchten, können Sie gemeinsam am Walk’n Act-Podcast mitwirken.

Was ist der „Walk’n Act – Podcast“?

Unser projektbegleitender Podcast fängt kleine Ausschnitte der einzelnen Walk´n Acts für geneigte Hörer*innen ein. Wenn Sie einverstanden sind, bekommen Sie und die*der Künstler*in vor Ihrem persönlichen Kulturgenuss ein Aufnahmegerät an die Hand, bzw. in die Tasche, welches das Ereignis per Audio aufzeichnet. Am Ende entscheiden Sie gemeinsam mit der*dem Künstler*in, welchen kleinen Ausschnitt wir für den Podcast verwenden dürfen und ob Sie anonym bleiben, oder ob wir Ihren Namen nennen dürfen. Der Podcast wird auf den gängigen Plattformen und auf unserer Website zu hören sein.

Termine

Termine: Einzeln buchbar von Anfang März bis Ende Juni 2021
Ort: Im gesamten Stadtraum
Hinweis: Wir bieten dieses Format je nach den gebotenen Corona-Regeln an. Wenn es wieder möglich ist, sich mit mehr als einer Person aus einem Haushalt im öffentlichen Raum zu treffen, können auch zwei Haushalte teilnehmen.

Am 12.Mai zum 100. Geburtstag Joseph Beuys ist zur Feier des Tages das ganze Stadtensemble mit Walk’n Acts in Ihrer Begleitung unterwegs!

Beiträge und Spenden auf bitte auf folgendes Konto überweisen

Stadtensemble Münster
Sparkasse Münsterland Ost
DE74 4005 0150 0154 0333 69
Verwendungszweck: Walk n Act

Fotos und Podcasts

– kommt bald –

Soziale Plastik

„Die Soziale Plastik meint das Denken des Menschen, der durch Sprache und kreatives Handeln sich selbst und die Gesellschaft verändert und sie somit formt. Mit dem Ausspruch „Jeder Mensch ist ein Künstler“ wandelte Beuys ein Zitat Novalis‘ „Jeder Mensch kann ein Künstler sein“ von der Möglichkeitsform in einen Ist-Zustand um und schuf so ein besonderes Bewusstsein für die eigene schöpferische Kraft, die im eigenen Denken begründet liegt. Eine Soziale Plastik ist jederzeit formbar, sie erstarrt nur, wenn das Denken aufhört – wenn man gedanklich leblos wird. Die Soziale Plastik ist heute aktueller denn je, denn sie fordert uns auf, achtsam und nachhaltig in unserem Denken und Handeln zu verfahren und macht sichtbar, dass jeder Mensch Kreateur seines Lebens und mithin einer lebenswerten Gesellschaft ist. Je vielfältiger unser Denken ist, desto kreativer können wir sein. Je flexibler unser Denken sich bewegen darf, desto fortschrittlicher können wir sein. Die Soziale Plastik ist nie fertig und wandelt sich permanent mit und durch die Energie aller Mitwirkenden.“
– Quelle: kultur-komplizen.de/was-ist-eine-soziale-plastik/

Kunst = Mensch = Kreativität = Freiheit = Denken = Plastik